Artikel von November, 2015

339. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Während sich ganz Zwergenhausen die allergrößten Sorgen um die beiden Südseeurlauber machte, schwebten Sarah und Bill in ihrer Raumkapsel herum und vollführten die tollsten Kunststücke. Sarah fand es grandios, wie ein großer Condor durch das Raumschiff zu gleiten oder in ihrem Astronautenanzug auf dem Kopf zu stehen. Bill nutzte die Schwerelosigkeit, um Purzelbäume und Hochsprünge zu üben, Dinge, die er im Sportunterricht hasste und wegen derer er sicherlich auch noch einmal sitzen bleiben würde.

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338. Folge

Kackewiedora

Kackewiedora

Zu Weihnachten hatte Kackewiedora so ein neues Unterwelt-Mobilteil von Pony Erik geschenkt bekommen, mit dem man sogar im Dunkeln filmen konnte. Als sie Hexor vor dem splitternackten Lodenmantel in der Badewanne salutieren sah, klappte sie angesichts dieses einmaligen Bildes das Teil sofort auf und hielt gnadenlos drauf.

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337. Folge

Papa Willy lässig

Papa Willy lässig

Die Ferien waren schon lange vorbei und Zwergenhausen hatte noch immer keine Schule. Für Bürgermeister Willy wurde es Zeit, sein Versprechen wahr zu machen und endlich die neue Schule einzuweihen. „Herr Ministerpräsident“, telefonierte er deshalb gleich am nächsten Morgen mit dem früher so gern gesehenen Gast, „hier spricht der Bürgermeister der Hauptstadt, Papa Willy. Kennen Sie mich noch?“ Den letzten Satz hätte sich der B-Meister besser gespart,

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336. Folge

Der Stramme Max

Der Stramme Max

Obwohl man die drei Hungerkünstler aus der Komischen Oper schon wieder von einem Handtuch unterscheiden konnte, waren sie noch immer ziemlich dünn und infolgedessen sehr hunrig. Trotz der guten Fütterung durch Monalisa und Luisa stürzten sie sich auf alles, was nur halbwegs essbar war. So kam ihnen das Hündchen, das von Gundula Grimmig voller Wut hinter den Busch gefeuert worden war, gerade recht.

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335. Folge

Hexor Visage

Hexor Visage

Alles wäre gut gegangen, wenn die fast schon sauber geschrubbte Vogelscheuche durch das erste heiße Bad seit Menschengedenken nicht plötzlich sentimental geworden wäre und aus voller Kehle seinen alten Hit geschmettert hätte: In meiner Badewanne bin ich Kapitän! Schon klopfte es lautstark an der Tür: „Froillein“, schnarrte Hexor bedenklich laut von der Kammer her, „machen Sie in Gottes Namen den Plattenspieler aus, was ist denn das für ein entsetzliches Geplärre?“

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334. Folge

Kackewiedora

Kackewiedora

Gundula Grimmig hatte natürlich nicht die leiseste Ahnung davon, was sich direkt unter ihr in der Kanalisation gerade abspielte. Kasperkacke, der alte Feigling, hatte sich nach seinem Rauswurf vorsichtshalber schleunigst verdünnisiert. Kackewiedora versuchte Hexor davon zu überzeugen, sich die schicke Nasenklammer gegen den üblen Modergeruch überzustülpen, was aber angesichts der gewaltigen Rotzbremse des Unterwelt-Fürsten nicht so recht klappen wollte.

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333. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Wer sich nun fragt, warum Sarah und Bill noch immer nicht von ihrer Odysee im Pazifik zurück gekehrt waren, muss wissen, dass Bill bei seiner reumütigen Umkehr auf die Fidschi-Inseln zur Wiedergutmachung nichts Geringeres geplant hatte als eine Weltraumreise mit Sarah. Weil er einfach nicht tanzen konnte, wollte er ihr wenigstens mit einem Flug auf den Mond imponieren, einen Flug, den er nur für sie programmiert hatte – und sei es auch mit einem blöden angebissenen Äpfelchen.

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332. Folge

Mama Berta

Mama Berta

Die Ankunft der Morgenlandfahrer zusammen mit einem kleinen „Turbanesen“, wie Aladin fortan von den Zwergenhausenern genannt wurde, riss die Hauptstadt aus ihrem spätsommerlichen Dornröschenschlaf. Schon am nächsten Tag sollte eine erste Ratssitzung im Bürgermeisteramt abgehalten werden. Obwohl Papa Willy noch urlaubsmüde war, bestanden Die Piraten trotz der Abwesenheit von Bill und Sarah darauf,

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331. Folge

Monika-Portrait

Monika-Portrait

Monika’s innigster Wunsch wurde erfüllt. Nicht nur, dass sie mit Aladin auf seinem wunderschönen fliegenden Teppich zurück nach Zwergenhausen sausen durfte, der kleine Junge mit dem großen Turban nahm auch noch seine Öllampe mit – für alle Fälle, wie er sagte, man könne ja nie wissen. Die Reise wurde für die ganze Familie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Anders als diese lustige Maus aus Kölle, die anfangs als Bin Baden verkleidet nur mürrisch herum gesessen hatte,

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330. Folge

Kuhstier

Kuhstier

Für Gundula Grimmig war das Ende ihrer Leiden nahe. Zum letzten Mal stand sie bei ihrem Seelenklemptner auf der Matte und fragte ihn unverblümt, ob er sie denn noch immer so heiß begehren würde. Dabei setzte sie sich wie eine Diva mit übereinander geschlagenen Beinchen auf die Couch und schaute ihren Therapeuten erwartungsvoll an. „Sie sind entlassen“, entgegnete dieser jedoch unvermittelt mit monotoner Stimme, „Ja, Sie haben richtig gehört: ENTLASSEN! Ihre Therapie ist zuende.“

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