Artikel von Juni, 2015

188. Folge

Kameramann Robert

Kameramann Robert

Die Show ging weiter, aber sie verlor an Attraktivität. Ohne das atemberaubende Ferkelkarussell, den bärenstarken Blutwurstkampf und vor allem ohne das grandiose Zwergengemetzel stand die Freakshow von der Zwergenalm kurz vor ihrem Aus. Hexor und Kackewiedora kannten ihre Rollen noch nicht oder waren einfach unbegabt, sie taten jedenfalls stets dasselbe wie bei ihrem ersten Auftritt.

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187. Folge

Die schicke Luisa

Die schicke Luisa

Für Bill von den Mikrosofties wurde die Weihnachtsvorstellung die letzte Show vor seinem Umzug nach Amerika. Alle waren sehr traurig, aber auch ein bisschen neidisch, denn wer wird schon Millionär, ohne irgendetwas dafür tun zu müssen? Nun ja, zugegebenermaßen war Bill so ziemlich der schlaueste Mensch auf dem ganzen Planeten, seine genialen Erfindungen wurden überall auf der Welt bewundert.

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186. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Otto Trübestein hatte indessen alle Hände voll zu tun, das allabendliche Zwergengemetzel neu zu inszenieren. Mit Hexor und Kackewiedora waren zwei neue Typen erschienen, die er absolut nicht einschätzen konnte. Gut, Hexor sah mit seinem albernen Oberlippenbärtchen und den braunen Pluderhosen so schräg aus, dass der jeden Abend nur mit seinem ausgestreckten rechten Arm vorm Lehrerpult stehen musste, um Lachsalven ohne Ende zu produzieren.

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185. Folge

Bürgermeister Huber

Bürgermeister Huber

Wie man sich leicht denken kann, sprengte die Weihnachts-Ausgabe der Freakshow von der Zwergenalm alle Rekorde. Bayern 33 verzeichnete die höchste Einschaltquote seiner Geschichte. Obwohl die Fernsehzuschauer wegen Gundi’s fieser Zwergenschlachtung zuerst mächtig sauer gewesen waren und es daraufhin massenhaft Proteste hagelte, blieben sie durch die nachfolgende Weihnachts-Prozession mit den exotischen Kuh-Stieren,

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184. Folge

Die Helden weissBruno, der Problembär schaute zurück und grinste den Ministerpräsidenten an, der sich starr vor Schreck an Pfarrer Sommerauer angeklammert hatte. Trotz der Kälte standen ihm die Schweißperlen auf der Stirn, denn er musste die Rache des Problembären fürchten. Zu seinem Entsetzen lag neben Bruno auch noch eine schussbereite Flinte, deren Schrotkugeln alles durchsiebt hätten, was sich ihnen in den Weg stellte.

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183. Folge

HintergrundbildSo wie die Fernsehzuschauer zuhause an den Bildschirmen ihren Augen kaum trauten, kamen auch die Freunde im Hotel Iwan aus dem Staunen nicht mehr heraus. Kameramann Robert leistete mit seinem Spezialobjektiv für ganz großes Kino absolut professionelle Arbeit. Angeführt von der Pferdekutsche mit dem Ministerpräsidenten und Pfarrer Sommerauer darin, zog der ganze Tross der Zuschauer über die Zwergenalm.

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182. Folge

Kameramann Robert

Kameramann Robert

Die Vorstellung war eigentlich schon zu Ende, da fiel Gundula Grimmig plötzlich ein, noch die Namen der neuen Zwergensklaven zu verlesen, die sie aus den vielen Bewerbern herausgesucht hatte. „Beim nächsten Mal“, las sie also krächzend von ihrem Notizzettel ab, „werden uns zwei neue Gesichter große Freude bereiten. Hier sind Hexor und Kackewiedora, willkommen auf der Zwergenalm!“

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181. Folge

Die schicke Luisa

Die schicke Luisa

Als der sprechende Gartenzwerg in tausend Stücke zerfiel, waren die Zuschauer mehr als empört, doch keiner unternahm etwas. Wie versteinert saßen sie da und ließen das Ende des Gemetzels über sich ergehen. Von der Tribüne gab’s nur spärlichen Applaus vom Ministerpräsidenten und seinem Gefolge, die vielen Buh-Rufe waren unüberhörbar. Bei Bayern 33 hagelte es geradezu Protestanrufe, so dass man dort schon überlegte, die Show aus dem Programm zu nehmen oder sie ans Erstbeste zu verhökern.

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180. Folge

Fliegender Mann mit RegenbogenAls alle Gartenzwerge mit den dicken Havannas im Mundwinkel endlich auf ihre Plätze verfrachtet worden waren, klappte Gundula Grimmig ihre Doktorarbeit auf und begann wie immer daraus vorzulesen. Das Besondere daran war heute, dass man dank der versteckten Mikrophone genau verstand, was sie vortrug. Doch das, was man verstand, war nicht einfach zu verstehen: „Liebe Schüler“, begann sie, „ihr seht heute alle verdammt gut aus.

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179. Folge

Der Stramme Max

Der Stramme Max

Nachdem die arme Sau im Schweinestall verschwunden war, ging es Non-Stop weiter im Programm: Gundula Grimmig saß mit Peitsche und Blutwurst bewaffnet auf ihrem Lehrerpult, ihr zu Füßen der Stramme Max und Hausmeister Zufall. Passend zu ihrem knallengen Schlangenlederkostüm hatte sie für die beiden heute besonders eng anliegende Lendenschurze angeordnet, wobei der wild tätowierte Max eine wesentlich bessere Figur abgab als der klapprige Hausmeister.

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