Artikel von Mai, 2015

158. Folge

Monika

Monika

Die Zuschauer vor den Fernsehgeräten staunten nicht schlecht: da sahen sie ein winzig kleines Mädchen, wie es aus den Gedärmen eines riesigen Gerippes heraus gespült wurde und dann wie ein neugeborenes Hündchen von ihm sauber geschleckt wurde. Sie konnten nicht glauben, dass die Szene echt ist, genau so wenig wie das anschließende Zwergengemetzel, das sie für ganz entsetzliches, blödes experimentelles Theater hielten.

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157. Folge

Der Stramme Max

Der Stramme Max

Nachdem der Ärmste mit einem fürchterlich lauten Knall an der Wand des Schweinestalls zerschellt war, schleppte sich der Lodenmantel in seiner total verdreckten Kapitäns-Uniform zurück zur Blutwurst und versuchte, ein Stück davon zu schnappen. Gundula Grimmig aber hielt die Wurst so hoch, dass der schwerfällige Dickwanst nicht daran kam (wie es schien, wurde der Lodenmantel sowieso überall immer runder und seine Haare fingen auch schon an zu wuchern

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156. Folge

Die schicke Luisa

Die schicke Luisa

Noch bevor Marie von ihrer wundersamen Rettung berichten konnte, begann das Zwergengemetzel. Zur Feier des Tages waren die Gartenzwerge von Hausmeister Zufall derart fein herausgeputzt worden, als wären sie allesamt Hollywood-Stars. Ihre Gesichter waren verwegen bemalt, ihre Schnurrbärte glänzten im Scheinwerferlicht und in ihren Mundwinkeln qualmten die Zigarren munter um die Wette.

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155. Folge

Kameramann Robert

Kameramann Robert

Während unten die Vorbereitungen für die größte Zwergen-Abschlachtungs-Party aller Zeiten auf Hochtouren liefen und Pelle Mörderhund wieder in seinen Karzer eingesperrt worden war, fanden sich im Hotel Iwan Sarah Linzer und Kameramann Robert ein. Sarah hatte schnell noch Monika aus der Zwergenstraße abgeholt und Mama Berta versichert, dass Marie nur mal wieder ein bisschen Unfug mache und heute Abend mit Monika „bestimmt nach Hause käme“

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154. Folge

Marie

Marie

Als Marie am nächsten Morgen zur Schule ging, war es fast schon winterlich kalt geworden. Sie freute sich auf den ersten Schnee und ihre tollkühnen Abfahrtsläufe, die sie ab jetzt wieder vorführen könnte. Vielleicht würde Bürgermeister Huber ja noch einmal die Olympischen Winterspiele von Zwergenhausen ausrufen, denn wieder einmal Ski-Königin zu werden, war doch eine ziemlich schöne Aussicht

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153. Folge

Fliegender Mann mit RegenbogenIn der Nacht vor dem geplanten kaltblütigen Attentat auf Marie hielt es Pelle vor Hunger kaum noch aus. Er jaulte was das Zeug hielt und winselte ohne Unterlass laute russische Klagelieder in die kalte Luft. Iwan Tschaikowski, der von Anfang an vermutet hatte, dass das Gerippe eigentlich nur ein sibirischer Wolfshund sein konnte, spitzte die Ohren, als er Pelles Klagelieder vernahm. „Wenn ich den richtig verstehe“, flüsterte er Reporter Fritz zu,

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152. Folge

Fliegender Mann mit RegenbogenWar Pelle Mörderhund schon von Anfang an ein riesig großes, aber ziemlich dürres Hündchen gewesen, erschien er nach ein paar Tagen und Nächten in seinem Kerker wie ein furchterregendes Gespenst. Zu Fressen bekam er gerade soviel, dass er nicht verendete. Nach einer Woche war er so abgemagert, dass er wie ein klappriges vierbeiniges Riesengerippe durch die Gegend lief, gerade so als wäre er ein Dinosaurier, der aus dem Naturkundemuseum ausgebrochen ist und jetzt auf Nahrungssuche geht …

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151. Folge

logoSeit Reporter Fritz im Hotel Iwan wohnte, ging es ihm ein bisschen besser. Anfänglich hatte er große Probleme gehabt, sich an die Kargheit des Lebens auf einer bescheidenen Almhütte zu gewöhnen. Zumal die Essenslieferungen aus dem Hause Linzer wegen dieses Schickimicki-Restaurants eine Zeitlang ausgeblieben waren und die beiden zwangsläufig zu Selbstversorgern werden mussten. Hatte Iwan Tschaikowski schon zwei linke Hände, waren es bei Reporter Fritz derer vier.

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150. Folge

logoEndlosWährend also Gundi und Otto angestrengt überlegten, wo sie einen Straßenköter wie Pelle Mörderhund auftreiben konnten, beobachtete Reporter Fritz in seinem neuen Domizil, dem inzwischen umgetauften Hotel Iwan, wie sich Hausmeister Zufall jede Nacht damit herumschlug, die vom Lodenmantel zertrümmerten Gartenzwerge wieder so zusammen zu kleben, damit sie wenigstens ein wenig hübsch aussahen.

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149. Folge

Marie

Marie

Schnaubend vor Wut, mit gefährlich blitzendem Schaum vorm Mund, rannte die von den Eltern schwer beleidigte Bohnenstange sofort zu Otto Trübestein, direkt in sein Studierzimmer. Ohne anzuklopfen stürzte sie herein. Da bietet man diesen Holzköpfen sogar das DU an, aber die sind zu blöde, solche Geschenke anzunehmen. Schließlich habe SIE den Doktortitel und DIE alle nicht. Und dann fragt dieser Kerl auch noch, was sie denn vorhabe mit der Schule … „Unverschämtheit!“,

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