Artikel von April, 2015

127. Folge

Turnvater Nachtwächter

Turnvater Nachtwächter

Die Verhöre der Fünftklässler durch Polizeihauptwachtmeister Sauerbrey brachten zunächst einmal gar nichts. Zwar stopfte er jedem aus der Klasse einen Gänsekiel in die Nase, aber nachdem sich alle fast halbtot gelacht hatten, musste er sie wieder aus den funkelnagelneuen Gefängniszellen entlassen. Niemand sagte etwas, niemand wusste etwas, wer weiß, vielleicht war das „Superhirn“ ja auch von ganz alleine explodiert?

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126. Folge

logoDen Attentäter finden, war das Eine, neue Lehrer und einen Schulleiter zu finden, das Andere. Der Lodenmantel stand noch unter Hausarrest und würde wohl nie wieder Direktor irgendeiner Schule werden können, „Blitzdirektor“ Trübestein versank in seinem Zimmer unter einem Berg von immer neuen Racheplänen, und sein geliebtes „Superhirn“ war der blinden Zerstörungswut eines gefährlichen Terroristen zum Opfer gefallen.

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125. Folge

Marie

Marie

Bürgermeister Huber fluchte wie ein Rohrspatz, als er von dem Attentat auf das „Superhirn“ hörte. Er war fest entschlossen, den Täter „brutalstmöglich“ zu bestrafen. Dafür war er sogar bereit, Poliziehauptwachtmeister Sauerbrey mit einem Gnadengesuch aus seiner grünen Zelle zu befreien, um dann dessen berühmt-berüchtigte Gänsekielfolter an jedem in Frage kommenden Täter anwenden zu können.

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124. Folge

Der Stramme Max

Der Stramme Max

In der Schule wurde das „Superhirn“ von früh bis spät wie eine Zitrone ausgequetscht. Die Fünftklässler stellten alle möglichen und unmöglichen Fragen. Auf jede Frage erhielten sie eine Antwort, meistens nur als Text auf der Leinwand, den man meistens auch noch mal durchsuchen konnte, manchmal aber auch als gesprochenes Wort, so wie beim Problembär. Das war oft sehr lustig, und noch viel lustiger wurde es, wenn zu den gesprochenen Worten auch noch Musik oder Bilder oder sogar ganze Filme eingeblendet wurden.

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123. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Bill‘s „Superhirn“ durfte bleiben, und zum ersten Mal fand in der Zwergenhausener Hauptschule regulärer Unterricht statt. Die Fünftklässler fanden es prima, denn sie konnten den Unterricht so gestalten wie sie wollten. Plötzlich machte das Lernen sogar Spaß. Auch die Zeitungen im ganzen Land waren voll des Lobes für die neue Unterrichtsmethode, der Problembär und der Transrapid hatten die Pressefritzen vollends überzeugt.

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122. Folge

Turnvater Nachtwächter

Turnvater Nachtwächter

Als die Stimme verstummte und der Text von der Leinwand verschwunden war, blieb es zunächst einmal vollkommen ruhig. Die Fünftklässler rieben sich verwundert die Augen, gerade so als hätten sie schlecht geträumt. Bürgermeister Huber versuchte sich zu erinnern, wo er die Stimme schon einmal gehört hatte. Die staunende „Weltpresse“ versuchte ohne Erfolg, das soeben Gesehene und Gehörte in gedruckte Worte zu übersetzen.

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121. Folge

Fliegender Mann mit RegenbogenNachdem Bill den staunenden Mitschülern in der ersten Stunde den Umgang mit dem „Superhirn“ erklärte und Kameramann Robert die ersten Fotos von dem Technikwunder im Kasten hatte, trafen zur zweiten Stunde doch noch ein paar Reporter aus dem Landkreis ein. Schließlich hatte Bürgermeister Huber eine „sensationelle Weltneuheit“ angekündigt, und da sollten die Zeitungsfritzen ja wenigstens ein bisschen neugierig sein.

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120. Folge

Kameramann Robert

Kameramann Robert

Die gesamte Weltpresse war zwar nicht versammelt, aber immerhin kam ein schläfriger Reporter von Bayern 33 und Kameramann Robert, der seinen Reisebericht aus Italien gerade beendet hatte. Reporter Fritz fragte ihn kleinlaut, ob er „bittebitte“ noch einen Job für ihn hätte, er sei ein ziemlich guter Sensationsreporter und fast so gerissen wie ein Detektiv. Doch Kameramann Robert interessierten Fritzens Nöte erst einmal herzlich wenig,

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119. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Otto Trübestein wusste nicht, ob er sich freuen oder gleich aus dem Staub machen sollte. Zwar konnte er sich ausmalen, dass seine Rachepläne auf diese Weise bald in aller Welt bekannt sein würden, aber wenn das, was er da soeben zum Besten gegeben hatte und nun im Klartext an der Wand geschrieben war, nur ein „harmloser“ Racheplan sein sollte, wie fies mussten dann erst die tausend anderen Rachepläne sein,

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118. Folge

Papa Willy

Papa Willy

„Wenn dieser widerliche Winzling namens Marie morgens in die Schule geht, kommt sie an dem Haus vorbei, in dem der Zufall gewohnt hat und das jetzt zum Verkauf steht. Niemand wohnt mehr darin, aber es sind noch viele leckere Sachen in den Vorratsschränken, ganz viel Schinken, Käse und sogar Schweinshaxen. So kommt es, dass sich heimlich ein Vagabund mit seinem Hund dort einnistet und sich von den Vorräten trefflich ernährt.

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