Artikel von März, 2015

97. Folge

Marie

Marie

Nachdem sie ihr Reisegepäck in dem kleinen Zimmer der Pension verstaut hatten, gingen sie sofort auf die Suche nach dem Schiefen Turm von Pisa. Das war gar nicht schwer, sie mussten immer nur den vielen Menschen hinterher laufen, die sich in den engen Gassen mit lautem und fröhlichen Geplapper zu dem Wahrzeichen der Stadt bewegten. „Sind wir schon da?“, fragte Marie unentwegt, „los, schneller, schneller, schneller, wir müssen die Ersten auf dem Turm sein!“

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96. Folge

Mama Berta

Mama Berta

Mama Berta stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, als sie endlich auf einer Brücke über dem Flüsschen Arno zu stehen kamen. Papa Willy stieg aus, betrachtete die zerbeulten Kotflügel und die abgerissene Motorhaube, kratzte sich am Kopf und nickte sich selbst anerkennend zu. Der Kombi war so gut wie Schrott, so viel war sicher. In der Ferne sah man ein Meer von Blaulichtern, und von überall her hörte man Sirenen, die rasch lauter wurden.

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95. Folge

Bill von den Microsofties

Bill von den Microsofties

Die Carabinieri hatten sie dank Bill’s Wunderwaffe abgehängt, nicht aber Reporter Fritz, der inzwischen so ein neumodisches Telefon ohne Schnur besaß, mit dem er seine Berichte mitsamt aller Bilder direkt durch die Luft an Bürgermeister Huber schicken konnte („hän die koi schnur“, sagte man in Zwergenhausen deswegen zu diesen Ungetümen).

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94. Folge

Papa Willy

Papa Willy

So ganz ohne Schramme kam Papa Willy’s Kombi nicht durch den Schlagbaum. Aber zum Glück war er nicht einer von den üblichen Sonntagsfahrern in Zwergenhausen, die ihren Wagen nur aus der Garage holen, um den Nachbarn zu zeigen wie groß und sauber das Schmuckstück ist.

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93. Folge

Marie

Marie

Marie wurde herumgereicht wie das achte Weltwunder. Die Italienerinnen konnten gar nicht genug von ihr kriegen, sie herzten und drückten und knutschten sie ohne Unterlass. Zu allem Überfluss holten sie auch noch ihre Männer und Kinder herbei, die Marie genau so herumreichten wie die Frauen und nach jeder Weiterreichung „Che bello, la piccolissima!“ riefen.

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92. Folge

Turnvater Nachtwächter

Turnvater Nachtwächter

Kaum am Zollhaus angekommen, wurden die verhinderten Urlauber sofort in ein übel nach Käse riechendes Zimmer gesperrt. Tja, jetzt saßen sie in den Schweizer Bergen, so kurz vor dem Ziel, und kamen nicht mehr weiter. Papa Willy musste zu allem Übel auch noch einen Alkoholtest machen, nur weil er den Käppli-Träger scherzhaft ein bisschen angelallt hatte. Er fluchte, weil man diese rauhen Bergbewohner noch nicht mal verstehen konnte,

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91. Folge

Papa Willy lässig

Papa Willy lässig

Marie stellte sich die Italiener als kleine handgreifliche Zwerge vor, die nur zuhause sitzen und sehnsüchtig darauf warten, dass zwei kleine Mädchen vorbei kommen – aber nicht Tina und Marina, wie sie in dem Schlager hießen, sondern sie beide, Marie und Monika. Warum sonst hätte ihnen Bill das seltsam aussehende Raumschiff mitgeben sollen? Und in dem lustigen Liedchen waren ihre Namen ja wohl nur scheinheilig vertauscht worden, oder?

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90. Folge

Mama Berta

Mama Berta

Die beiden waren ganz schön müde, als sie Mama Berta früh um sechs aus den Federn scheuchte. „Aufstehen, hopp hopp hopp, es geht los“, rief Mama Berta vergnügt, „Papa sitzt schon im Auto und wartet auf euch.“ Marie und Monika aber war nach allem zumute, nur nicht nach „hopphopphopp“, hatten sie doch kaum geschlafen und sich die ganze Nacht über spannende Geschichten erzählt.

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89. Folge

Monika-Portrait

Monika-Portrait

Nachdem der Direktor unter Androhung einer kräftigen Tracht Prügel hoch und heilig versprochen hatte, Marie nie wieder einen „Winzling“ zu nennen und nach den Sommerferien mindestens drei neue Lehrer einzustellen, machten sich die Eltern über Sarah Linzer’s Köstlichkeiten her und ließen es sich für den Rest des Abends schmecken. Am Ende waren alle zufrieden und wünschten sich schöne Ferien

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88. Folge

Mama Berta

Mama Berta

Direktor Lodenmantel täuschte sich zwar meistens, aber dieses Mal lag er richtig daneben. Noch nie waren so viele Eltern zu einem Elternabend gekommen wie heute. Dass morgen die Ferien begannen, schien sie erst Recht beflügelt zu haben. Sarah Linzer strahlte über das ganze Gesicht, denn nun konnte sie ihre Köstlichkeiten doch ausbreiten und ermunterte alle Eltern, gemeinsam einen „gemütlichen Schlemmerabend“ zu verbringen.

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