Artikel von Februar, 2015

67. Folge

Marie

Marie

Wieder einmal waren die beiden mit einem blauen Auge davon gekommen. Während Sarah noch immer das Piratenkostüm und die ganzen anderen „mitgenommenen“ Klamotten trug, dazu die drei übereinander gestapelten Hüte und den tollen Glitzer-Schmuck mitsamt Preisschildern, stand Marie für Kameramann Robert bereits Modell. Die beiden sahen aus wie zwei berühmte Kaufhausdiebe, über die gerade exklusiv im Fernsehen berichtet wird.

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66. Folge

Kameramann Robert

Kameramann Robert

Nachdem Güllepilot Dirk Kniebel von Richter Scharf wegen „geistiger Umnachtung“ begnadigt worden war und in das Zwergenhausener Heim für schwer erziehbare Piloten umziehen durfte, stand die Arrestzelle auf der Polizeiwache mal wieder leer. Dabei hatte alles so gut angefangen. Weil sonst nichts zu tun war, konnte Polizeihauptwachtmeister Sauerbrey von morgens bis abends seine Gänsekielfolter perfektionieren, und Dirk Kniebel war ein dankbares Opfer.

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65. Folge

Der Nachtwächter

Der Nachtwächter

Marie flog durch den Aufprall direkt in die Arme des Nachtwächters und verlor dabei die Fernbedienung. Sarah hielt Monika fest und hatte das Gefühl, ihre große Schwester Monalisa in Miniaturausgabe im Arm zu halten, so ähnlich sahen sich die beiden. Der Wachmann hingegen sah das Piratenkostüm, in dem Sarah steckte, die drei Hüte, die sie noch immer auf dem Kopf trug, die Bluse, die Jeans und den ganzen Schmuck, an denen noch gut sichtbar die Preisschilder klebten.

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64. Folge

Monika-Portrait

Monika-Portrait

Schweigend standen Marie und Sarah in der hintersten Ecke der Puppenabteilung und starrten in die Dunkelheit. Marie weinte leise in die Stille, für sie war es so schlimm, als hätte sie gerade ihre leibhaftige Schwester verloren. Sarah wusste nicht recht was sie machen sollte, aber so traurig wie Marie war, zweifelte sie nicht daran, dass die Geschichte mit der sprechenden Puppe nicht erfunden war.

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63. Folge

Monika

Monika

Kaum waren Marie und Sarah im Kaufhaus, schlug die Kirchturmuhr zwölf Mal zur Mitternacht. Drinnen war es ziemlich dunkel, nur die Notbeleuchtung war eingeschaltet. Marie aber kannte ja schon den Weg und wollte so schnell wie möglich hinauf in die sechste Etage. „Sarah“, sagte sie leise, „wir müssen wirklich schnell oben sein, vielleicht ist Monika gar nicht mehr da.“ Sarah nickte stumm, jedoch war sie so überwältigt von all den Dingen, die im Schein des spärlichen Lichts ganz gespenstisch und unwirklich aussahen,

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62. Folge

Turnvater Nachtwächter

Der Nachtwächter vom KaDeSü

Die beiden waren schon am kleinen Bahnhof von Zwergenhausen angekommen, als Marie plötzlich einfiel, dass sie ohne Bill’s Fernbedienung gar nicht in das KaDeSü hinein kommen würden. Also kehrten sie um und liefen geschwind zu Marie nach Hause, um dieses geniale Wunderding zu holen. Marie war mulmig zumute, denn wie sollte sie Mama Berta und Papa Willy erklären, wohin sie so spät noch wolle? Sarah hatte unterwegs aber die Idee,

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61. Folge

Monika-Portrait

Monika-Portrait

Sarah’s Mutter stand wie immer in der Küche, als ihre Tochter mit Marie ankam. Sarah Linzer ließ sich immer ganz extravagante Gerichte einfallen, denn ihr Traum war es, einmal ein schickes Restaurant in der großen Stadt aufmachen zu können, in dem sie all ihre wundervollen Köstlichkeiten ihren Gästen darbieten konnte und vielleicht einmal zur besten Köchin im ganzen Land gekürt werden würde.

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60. Folge

Marie

Marie

Als Direktor Lodenmantel mit Kollege Tschaikowski im Schlepptau siegesgewiss in die Klasse kam, hatten sich die Fünfklässler gerade erst wieder ein bisschen beruhigt. Marie ahnte nichts davon, dass sie augenblicklich von der Schule fliegen sollte und schaute die beiden deshalb ebenso unschuldig wie erwartungsvoll an. Plötzlich aber fing sie an zu brüllen vor Lachen, und mit ihr brüllten alle anderen im Chor.

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59. Folge

Die schicke Luisa

Die schicke Luisa

Iwan Tschaikowski war so sehr mit dem Auswechseln seiner falschen Bärte beschäftigt, dass er gar nicht mitkriegte, wie die Fünftklässler vor lauter Lachen schon am Boden lagen. Er war wie in Trance, wackelte immer heftiger mit beiden Ohren, kicherte immer schräger und ließ die Zunge nun wie ein hechelnder Hund aus dem Maul hängen. Als er beim letzten falschen Bart angekommen war, fing er auch noch an zu brummen.

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58. Folge

Fliegender Mann mit RegenbogenIn die Schule gehen zu wollen war sicherlich ein frommer Wunsch, aber wie alle Schüler musste sich auch Marie noch ein paar Tage gedulden. Die Kollegen zogen es nämlich vor, wegen der Jauchekatastrophe ein bisschen Zusatzferien zu machen. So hatte Iwan Tschaikowski während der vielen freien Tage genug Zeit, endlich das Internet kennen zu lernen und entwickelte ein neues Hobby, nämlich online falsche Bärte zu bestellen – natürlich bei einem billigen chinesischen Versandhändler.

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